Wie bekomme ich mehr Backlinks?

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Linkbuilding
© Tony Hegewald / pixelio.de

Neben Content Marketing wird zur Zeit offenbar noch ein weiteres Thema immer interessanter: Linkbuilding. Dabei handelt es sich jetzt zwar nicht um die Neuerfindung des SEO-Rades, aber durch die jüngsten Updates bei Google hat es in diesem Bereich ein paar Änderungen gegeben, die viele Webseitenbetreiber verunsischert haben.
In diesem Beitrag gehe ich jetzt mal näher auf das Thema Linkbuilding ein, beleuchte Möglichkeiten, die aus meiner Sicht ungefährlich einsetzbar sind und beantworte die Frage: Wie bekomme ich mehr Backlinks?

Spricht man über Suchmaschinenoptimierung, dann stolpert man immer mal wieder über die Worte Linkbuilding oder Backlinks. Im Grunde geht es dabei um eine Empfehlung in Form eines Links von einer fremden Webseite zu erhalten.

Warum sollte ich Linkbuilding betreiben?

Diese Frage lässt sich ganz einfach mit einer Gegenfrage beantworten: Was bringen gute Inhalte und eine tolle Webseite, wenn sie niemand findet?
Nicht nur Suchmaschinen, sondern auch die Leser empfinden die Verlinkung zu anderen Seiten im Netz als eine Art Empfehlung. Daher sind sogenannte Backlinks auf die eigene Internetpräsenz ein sehr wichtiger Punkt um neue Besucher bzw. Kunden zu generieren und im Ranking der Suchmaschinen nach oben zu klettern.

Welche Möglichkeiten habe ich um an Backlinks zu kommen?

Diese Frage wird seit Googles Penguin Update scheinbar heiß diskutiert, denn mittlerweile ist der Suchmaschinenriese ziemlich gut darin unnatürliche Links (z.B. gekaufte Links) zu erkennen.
Was es dabei zu beachten gibt? Generell müssen gekaufte Links auch als solche gekennzeichnet werden z.B. durch den Zusatz „Bezahlter Link“. Das ist aus SEO Sicht noch nicht weiter tragisch, aber gemäß den Google Webmaster Richtlinien müssen solche Links zusätzlich noch mit dem Nofollow-Attribut versehen werden. Das heißt ein Suchmaschinenbot wird diesem Link nicht zwingend folgen und es gibt keine Auswirkungen auf das Ranking der verlinkten Seite. Ein solcher Link ist also aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung relativ wertlos geworden.
Ich möchte Euch jetzt aber ein paar Möglichkeiten aufzählen, die meiner Meinung nach ungefährlich sind:

  • Foren:
    Seid Ihr in einem oder vielleicht sogar mehreren Foren unterwegs, die thematisch zum Inhalt Eurer Webseite passen? Prima, denn viele Forenbetreiber bieten ihren Usern die Möglichkeit sogenannte Signaturen anzulegen, die dann unter jedem Posting in diesem Forum erscheinen. An dieser Stelle lässt sich sehr einfach ein Link zur eigenen Homepage einsetzen.
  • Kommentare:
    Viele Webseitenbetreiber und Blogger bieten ihren Lesern die Möglichkeit ihre Beiträge zu kommentieren. Häufig gibt es in diesen Kommentaren auch ein Feld für einen Link zur eigenen Seite und mit etwas Glück ist dieser Link, wie z.B. hier auf flodji.de, Nofollow-Free. Das heißt, dass hier der sogenannte Linkjuice weitergegeben und sich positiv auf das Ranking einer Webseite auswirken kann.
  • Downloads:
    Wenn Ihr z.B. eigene Joomla oder WordPress Plugins anbietet, dann könnt Ihr auch diese als Quelle für neue Backlinks nutzen. Wichtig ist nur, dass ein solcher Backlink kein Zwang und in den Einstellungen des Plugins deaktivierbar sein sollte. So mache ich es z.B. bei meinen Plugins auch.
  • Eigene Inhalte einbetten lassen:
    Backlinks könnt Ihr auch dadurch bekommen z.B. eigene Fotos zu veröffentlichen, die andere dann mit einem speziellen Code in ihre Webseite einbetten können. Innerhalb dieses Codes könnt Ihr dann z.B. einen Link zu Eurer Seite setzen.
  • Ping- oder Trackbacks:
    Viele CMS und Blogsysteme bieten eine sogenannte Ping- oder Trackback Funktion an. Das heißt, dass z.B. in den Kommentaren auch auf Webseiten hingewiesen werden, die einen Eurer Inhalte verlinkt haben. Das Ganze funktioniert dann natürlich auch andersrum. Wenn Ihr z.B. einen Link auf diesen Beitrag setzt, dann wird meine WordPress Installation dies mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erfahren und einen entsprechenden Hinweis unter diesem Artikel anzeigen.

Was sollte ich lieber nicht machen?

Ich mache es selber nicht und rate auch allen anderen davon ab sich für Links bezahlen zu lassen und diese dann nicht zu kennzeichen und auch nicht mit dem Nofollow Attribut (rel=“nofollow“) zu versehen. Zwar lässt sich auf diese Weise kurzzeitig etwas Geld verdienen, aber wenn man erwischt und im schlimmsten Fall aus dem Suchmaschinenindex verbannt wird, hat man irgendwann gar keine Besucher / Einnahmen mehr.

Ich denke aber die weiter oben genannten Möglichkeiten bieten eine gute Grundlage für den Aufbau von Backlinks. Wichtig ist immer nur: Nicht übertreiben und die Linkgebenden Seiten genauso wertschätzen wie ihr Eure Webseite wertgeschätzt wissen wollt.

Hat Euch dieser Beitrag gefallen? Habt Ihr noch Ergänzungen, Lob, Kritik oder Anregungen? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar (mit Link ;) )

Beitragsbild: © Tony Hegewald / pixelio.de

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