6+1 Tipps für richtig gute Blog-Artikel

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6+1 Tipps für richtig gute Blog-Artikel
© Jorma Bork / pixelio.de

Sätze wie Content is King oder Gute Artikel ziehen Besucher an kennen wir bestimmt alle, aber was macht eigentlich einen guten Artikel aus? In diesem Artikel versuche ich ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen indem ich Euch von meinen Erfahrungen in den letzten Wochen, Monaten und Jahren erzähle.

Eine Sache möchte ich allerdings noch kurz vorweg nehmen, auch oder gerade weil sich in diesem Punkt die Geister eher uneinig sind. Es geht um das Thema eines Blogs. Sicherlich habt Ihr, genau wie ich auch, schon unzählige Male gelesen, dass Ihr Euch eine Nische für Euer Blogthema suchen solltet. Zum Einen stimmt das natürlich, denn wenn man über ein Thema schreibt, dass einen interessiert und in dem man sich auskennt, hat man schon einmal die besten Voraussetzungen dafür guten Content schreiben zu können. Wenn es Euch aber wie mir geht und Ihr Euch für viele Themen interessiert, dann ist man mit einer bestimmten Nische doch schon etwas eingeschränkt. Natürlich könnte man jetzt losgehen und für jedes Thema einen eigenen Blog aufsetzen, aber wer das schon einmal probiert hat weiß was das für ein Aufwand ist. Bei mir war es immer so, dass ein Blog eine Zeit lang zu kurz kam, wenn es gerade in einem anderen Blog mehr Neues oder Interessantes zu berichten gab. Aus diesem Grund habe ich nun auf flodji.de alle Themen zusammengefasst, die mich interessieren. Und ich muss sagen, es läuft ganz gut.
Wenn Ihr Euch also für ein breiteres Spektrum an Themen interessiert, dann versucht es doch einfach mal wie ich und vereint mehrere Themen in Eurem Blog.

So, jetzt aber endlich zu den 6+1 Tipps für richtig gute Blog-Artikel:

1. Aktualität

Über aktuelle Themen zu schreiben kann nie schaden und bringt zudem auch noch viel Traffic über Suchmaschinen. Als ich z.B. erfahren habe, dass sich Anette Olzon von der Band Nightwish getrennt hat, habe ich einen kurzen Artikel dazu geschrieben, der seit seiner Veröffentlichung gut besucht wird.
Als WordPress 3.5 veröffentlicht wurde und es die ersten Probleme mit Inkompatiblen Plugins gab, habe ich ebenfalls darüber geschrieben und der Effekt ist der Gleiche.
Solche Artikel lassen sich natürlich auch auf viele weitere Themengebiete ausweiten. Sei es das neue Schneckenschutzmittel für den heimischen Garten oder z.B. eine neue Technik der Zahnreinigung. Wenn es für Euch interessant ist, dann kann es auch ebenso interessant für Eure Leser bzw. zukünftige Besucher sein.

2. Einfach schreiben

Nichts ist schlimmer als wenn man z.B. ein Tutorial schreibt und anschließend jeder Besucher fragen muss wie das funktioniert was man ihm eigentlich zeigen wollte. Die Texte sollten also nicht zu lang sein und nicht nur aus Fremdwörtern bestehen. Wenn ich z.B. ein WordPress-Tutorial schreibe (um beim Tutorial Thema zu bleiben), dann versuche ich möglichst einfach zu erklären wie man vorgehen sollte. So erwähne ich z.B. auch immer das Abspeichern der erstellten Dateien.

3. Worum geht es?

Hole Deine Besucher gleich zu Anfang des Artikels ab. Mal angenommen Ihr habt gerade einen Artikel zum Thema Schneckenschutz veröffentlicht, schreibt aber weder im Titel noch in den ersten paar Zeilen worum es in Eurem Artikel geht, sondern erst so in der Mitte des Textes. Woher sollen die Besucher dieses Artikels dann wissen worum es geht? versucht Euren Lesern gleich zu Anfang einen Ausblick auf das zu geben was sie erwartet, so wie ich es bei diesem Artikel gemacht habe.

4. Ein aussagekräftiger Titel

Im letzten Punkt hatte ich den Titel schon mit angesprochen. Versucht immer einen Titel zu finden, der zu Eurem Artikel passt und der die Leser zum Klicken animiert. z.B. sind Listenartikel wie dieser hier einer ist, generell immer sehr beliebt. Für solche Artikel eignen sich z.B. Überschriften wie „6+1 Tipps für richtig gute Blog-Artikel“ ( ;) ) oder „So werde ich reich in 3 Schritten“.
Schon mit der Überschrift muss der Leser das Gefühl haben, dass der Artikel ihm einen echten Mehrwert bieten könnte. Weitere gute Ansätze könnten z.B. „So verlieren Sie 10 Kilo in 3 Tagen“ oder „Meine Top 10 Apps 2014“ sein.

5. Einen Mehrwert bieten

Diesen Punkt habe ich beim Titel auch schon genannt. Dort allerdings sollte die Überschrift dem Kunden den Eindruck vermitteln, dass ihn ein Artikel mit einem Mehrwert erwartet. Dieser Punkt hat natürlich weiterhin seine Gültigkeit, aber es ist natürlich am Besten wenn der Beitrag tatsächlich einen Mehrwert für den Leser bietet. Ihr möchte das gern man anhand von zwei Beispielen und dem Schneckenschutz demonstrieren:

  • Nicht so gut:
    Hallo liebe Leser, es gibt einen neuen Scheckenschutz. Bitte kauft ihn.
  • Besser:
    Seit heute steht der neue Schneckenschutz „Antischneck Forever“ in den Regalen guter Händler. Der Schneckenschutz ist günstig zu bekommen und sehr effektiv. Ich selber habe ihn schon ausprobiert und kann nur Gutes berichten. Im folgenden Video habe ich einmal für Euch festgehalten wie dieses Mittel funktioniert:
    Hier kommt dann das total tolle Video in dem zu sehen ist, wie es sich die schleimigen Biester anders überlagen und sich lieber im Garten des Nachbarn niederlassen.
    Anschließend sollten dann noch ein paar Zeilen zu dem Mittel kommen.

Auch wenn der bessere Text jetzt natürlich keinen kompletten Blog-Artikel darstellt, wird wohl klar sein was ich damit vermitteln wollte, oder?

6. Der eigene Schreibstil

Auch wenn ich selber manchmal in einen etwas zu sachlichen Schreibstil verfalle, versuche ich trotzdem möglichst immer authentisch zu sein. Über den eigenen Schreibstil kann man sich als Blogger eine Konstante mit Wiedererkennungswert schaffen und der Leser weiß was ihn erwartet. Auch hier möchte ich gern mal an zwei Beispielen zeigen wie sich der Eindruck eines Textes ändern kann, wenn man ihn auf unterschiedliche Art und Weise ausdrückt:

  • Apps, die ich empfehlen kann.
  • Digger, installier Dir mal diese Apps hier!

Je nach Zielgruppe kann natürlich der eine Satz besser angenommen werden als der andere, aber dennoch sollte man sich auf eine Art seine Artikel zu schreiben festlegen.

7. Bilder und Videos

Eine super Möglichkeit die eigenen Artikel optisch etwas aufzupeppen sind Bilder und Videos. Im Besten Fall hat man diese selbst erstellt, ansonsten bestünde noch die Möglichkeit die Bilder über die einschlägigen Agenturen (z.B. pixelio.de, fotolia.com) zu bekommen. Wichtig ist aber keine Bilder und Videos zu verwenden, wenn der Urheber einer Veröffentlichung nicht zugestimmt hat.
Nehmen wir z.B. mal ausnahmsweise den Scheckenschutzmittel Artikel. Dort habe ich schon auf ein mögliches Video hingewiesen, welches zum Artikel passen könnte. Denn auch über Bilder oder Videos z.B. bei einer Bauanleitung kann man dem Leser einen echten Mehrwert bieten.

Sooo, das war meine kleine Liste. Ich hoffe der Artikel hat Euch gefallen und vor Allem geholfen etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Falls noch Fragen offen sind, Ihr einfach Lob, Kritk oder Anregungen dalassen möchtet, würde ich mich sehr über Euer einen Kommentar freuen.

Bild: © Jorma Bork / pixelio.de

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